{"id":230,"date":"2005-10-08T21:59:46","date_gmt":"2005-10-08T19:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/aufgelesen.net\/wordpress\/?p=230"},"modified":"2010-12-06T17:53:22","modified_gmt":"2010-12-06T15:53:22","slug":"essen-essen-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aufgelesen.net\/?p=230","title":{"rendered":"Essen, Essen, Essen"},"content":{"rendered":"<p>Dreimal waren wir diese Woche mit Family &amp; Friends in unterschiedlichster Zusammensetzung essen. Und wie der <a href=\"http:\/\/don.antville.org\/\">laute Don<\/a> schon so treffend sagt: Irgendwas ist ja immer.<br \/>\nMontag in Bonn: Subway Bertha-von-Suttner-Platz. Zahl der vor uns vorhandenen Kunden: Null. Zahl der Bedienung: Eins. Es bedurfte einiger \u00dcberredungskunst, auch von ihr bedient zu werden.  Lustlos und langsam bereitete sie die 4 Sandwiches (ein Footlong teilten sich zwei von uns, der Rest 15-cm-Sandwiches) zu. Die Ansage &#8222;Das eine da bitte ohne Zwiebeln&#8220;  war \u00fcberfl\u00fcssig &#8211; es gab keine. Strohhalme f\u00fcr die Kohles\u00e4ure-freie Cola gab es auch nicht.<br \/>\nDonnerstag in Dresden, im Rosengarten an der Elbe. Wieder waren wir f\u00fcnf, wenn auch weitgehend andere&#8230; Wir standen vor einem Tisch und z\u00f6gerten, uns zu setzen, denn er war komplett eingedeckt, anders als die anderen. &#8222;Setzen Sie sich doch!&#8220; sagte die Bedienung, was wir taten. &#8222;Hier k\u00f6nnen Sie aber nicht sitzen!&#8220; sagte die andere &#8211; der sei reserviert, auch wenn kein Schild drauf st\u00fcnde. Sie platzierte uns in dem relativ leeren Restaurant an einem Vierertisch und stellte einen Stuhl hinzu. Es gab: Drei Stoffservierten, vier Men\u00fckarten, f\u00fcnf G\u00e4ste. Das mit den Servietten sollte bis zum Schluss des Abends auch so bleiben. Einige von uns h\u00e4tten nach dem Essen gerne noch ein Glas Wein bestellt, aber die Bedienung ging konsequent an uns vorbeisehend mal hierhin, mal dorthin. Bestellung unm\u00f6glich. Gut, wer keinen Umsatz machen will, bekommt auch keinen. Die Pizza war lecker, die Nudeln auch.<br \/>\nFreitag in Hartha &#8211; pardon: Kurort Hartha. Die Waldsch\u00e4nke liegt, der Name l\u00e4sst es vermuten, am Waldesrand &#8211; das Herz der Welt muss man sich anders vorstellen. Erfreulicherweise waren wir nicht die einzigen G\u00e4ste, wenn auch offensichtlich die einzig fremden. Ob&#8217;s daran lag, dass die Stimmung so herzlich und freundlich war? Da wurde viel gelacht und Extraw\u00fcnsche waren selbstverst\u00e4ndlich machbar &#8211; dies auch f\u00fcr die Touris. Das Essen ist l\u00e4ndlich, verd\u00e4chtig schnell und sehr hei\u00df. W\u00e4hrend das Lammkotelett sch\u00f6n rosa daherkam, war die empfohlene Hasenkeule zu trocken &#8211; wohl zu heftig erw\u00e4rmt. Dennoch werden wir da wieder hin, zu den anderen beiden nicht unbedingt&#8230;<br \/>\nAch ja, beinahe vergessen: Man schreibt ja in der Regel nicht ausf\u00fchrlich \u00fcber die WCs &#8211; auch wenn ein Besuch oft sehr viel \u00fcber das ganze Haus aussagt, wenn Sie wissen was ich meine. Am Waldrand zu Hartha gibt es &#8211; for men only &#8211; einen erw\u00e4hnenswerten Service: Zwei Seiten der Tageszeitungen h\u00e4ngen hinter Glas, um die Zeit des Biertrinken-R\u00fcckg\u00e4ngigmachens zu verk\u00fcrzen. Da ich die Lesebrille nicht dabei hatte, konnte ich nur \u00dcberschriften lesen &#8211; was dem Zeitbudget allerdings angemessen war und mich dennoch bestens informierte, um im Ernstfall an der Theke mitreden zu k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dreimal waren wir diese Woche mit Family &amp; Friends in unterschiedlichster Zusammensetzung essen. Und wie der laute Don schon so treffend sagt: Irgendwas ist ja immer. 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